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Herr P. schreibt ein Buch und sagt: „Bähm!!! Da ist es“

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Und wer mehr wissen will: Auf der Internetseite www.testudowelt.de steht eine ganze Menge über das Buch, was den geneigten Leser und Käufer interessieren könnte. Also werde ich das hier nicht wiederholen. Überhaupt verbietet es die ihm angeborene Bescheidenheit, so richtig auf die Kacke zu hauen und sich selbst über den grünen Klee zu loben und zu erzählen, was für ein kurzweiliges, amüsantes, äußerst lesenswerts und zugleich mit Wissen aufgeladenes Werk ihm gelungen ist.
Auf jeden Fall ist es ein Lesebuch für alle, die Schildkröten lieben und halten und ein Lesebuch für alle, die Schildkrötenhalter lieben…

Kaufen kann man es hier, über den stationären oder Onlinebuchhandel.
ISBN 978-3-944484-14-3

Und jetzt sind die Bahn und der Kopf frei für das nächste Projekt. Zeit wird’s.

 

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Herr P. schreibt ein Buch und meldet: Es ist vollbracht.

Die letzten Wochen in der Fertigstellung des Buches, mit dem Herr P. seine Leser beglücken will, waren zugegebenermaßen etwas anstrengend. Es gab viel zu tun.

Nun könnte Herr P. seinem Verleger sagen: „Hier ist der Text, mach ein schönes Buch draus!“ Dann wäre der Fall für ihn erledigt. Aber der Verleger steht auf dem Standpunkt, wenn schon der Name von Herrn P. auf dem Buchdeckel steht, dann soll Herr P. auch rundum glücklich sein mit dem Werk. Denn wenn Herr P. den bedruckten Packen Papier liebt, dann wird er sich schon auch nach seinen Kräften darum kümmern, dass es Käufer findet. Also bindet er ihn überall mit ein und fährt das vollkommene Wohlfühlprogramm. Auch, damit Herr P. hinterher nichts zu monieren hat. Sets und eifrigst ist er bemüht, die Diva, Herrn P., und seine skurrilen Wünsche zufriedenzustellen.
Wohlan.bleistift

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‚Schreiben gegen Rechts‘: Alles wegen Luigi Lucheni

Die Berlinschreiben-gegen-rechtser Bloggerin Anna Schmidt hat eine Blogparade Schreiben gegen Rechts ins Leben gerufen. Eine Weile habe ich darüber nachgedacht, wie daran teilzunehmen, was schreiben?
Einfach drauf los?
Irgendwas Politisches muss es wohl sein bei dem Thema. Muss es?
Ein Statement?
Wiederholen, was viele schon hundertfach gesagt oder geschrieben haben?

Das alles passt nicht in das Konzept meines Blogs. Statt dessen folgt eine ganz banale Alltagsgeschichte – ein Beispiel, das zeigt, wie Menschen denken (oder auch nicht) und handeln; und wie schnell und einfach sie sich verführen lassen in ihrer unreflektierten, verkürzten Wahrnehmung, wie sie Ereignisse des Weltgeschehes auf ihre kleine, überschaubare Welt umsetzen. Ein historisches Beispiel. Das entnehme ich einem Textmanuskript, an dem ich gerade arbeite.

Zum Verständnis: Ort des Geschehens ist Landshut in Niederbayern im Jahr 1898.

Landshut_Bronner_1898
Landshut, 1898

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Lesungen – die neuen Termine

Lesung-Kugel-Forstern Lesung-Kugel-München

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Lesung in Seefeld / Obb.

Lesung-Seefeld

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Abends in Forstern

galerie813. Mai 2015
Forstern, Landkreis Erding

Ohne Renate geht es nicht, aber auch nicht ohne Damian und sein Verhör, ohne Adrian und seine Schildkröten, ohne Tetris an der Miele, blöde Tauben, ein Samstag auf dem Lande, Pellenprobleme, Frau Kiefer und Frau Rose und natürlich geht es auch nicht ohne die eklatanten Schlafprobleme…

Zweieinhalb Stunden Texte und Musik, Getränke und Gespräche… ein wunderbarer Abend in den Räumlichkeiten der Gemeindebücherei Forstern bei der Lesung VON KRÖTEN UND MENSCHEN, die musikalisch wunderbar begleitet von Songs des Akustik Duos NULL6NULL8.
Uns dreien hat es enorm viel Spaß gemacht… und den Zuhörern wohl auch. Das ist die Hauptsache!
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Fotos: Eva Prauser

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Lesungen

Über die Texth
Renate ist schuld. Und Prag. Und die Trekkingsandalen. Ohne einen Besuch des Autors in Prag vor einigen Jahren, ohne Heerscharen an vornehmlich deutschen Touristen, die in Trekkingsandalen über den Hradschin marschierten, gäbe es mit Sicherheit das Blog des Autors nicht. Es musste geradezu zwangsläufig in Buchstaben und damit in Wörter gegossen werden: Das erste Zusammentreffen mit Renate. Seit¬dem sind regelmäßig Beiträge über diese ganz besondere Frau erschie¬nen. Wohin auch sonst mit den vielen Alltagsbeobachtungen und den bösen Kommentaren darüber? Renate ist ein Typ Frau, den vermutlich jeder kennt. Man trifft sie in Zügen, Restaurants, Geschäften, beim Fri¬seur, im Kino, auf Skihütten, Parkplätzen und in der Oper. Sie ist allge¬genwärtig. Und sie ist kolossal anstren¬gend. Natürlich stellt sich die Frage, ob es korrekt ist, fortwährend über eine Frau zu spotten, die Trekkingsandalen trägt, ihren Mann schikaniert, wenig nachdenkt über das, was sie spontan von sich gibt und auch sonst viele eher anstrengende Eigenschaften besitzt. Aber letzten Endes ist das auch egal. RENATE UND DAS DIENSTAGSARSCHLOCH vereinigt 66 Geschichten. Es geht – wie der Titel schon sagt – nicht aus¬schließlich um Renate, das wäre vermutlich auch auf Dauer schwer zu ertragen. Es geht auch um Frau Schmittke, das stets freundliche Verlaufspersonal im Baumarkt, Weihnachtsbäume und Erd¬kröten, Marcel, Karsten und Stevie, Schnäppchenjäger und Tauben, Ad¬ventskränze und Fingerfang¬stellen, Kinder, Robert, Hamster, Frau Rose und Frau Kiefer, Kastanien, Flugreisende und Schlaf¬probleme. Also um alles.

Renate und das Dienstagsarschloch
Autor: Lutz Prauser
Seiten: 248, Bindung: Broschiert, Sprache: Deutsch, ISBN:78-3-00-0475, Erschienen Dezember 2014, Preis: €9,90
auch als e-Book in der Kindleversion erhältlich
Über den Autor Lutz Prausergalerie2

Geboren 1964 an der Schnittstelle zwischen Sauerland und Ruhrgebiet im unspektakulären Hagen während der geburtenstarken Jahrgänge.
Westfale mit Migrationshintergrund (bayerischen und schlesischen Wur¬zeln), erdverbunden, stur, erfrischend direkt und mit einem Hang zum Niveaulosen und bisweilen unverschämter Offenheit. Ausgestattet mit dem Zynismus einer ganzen Region, der damals das Stahlwerk- und Zechensterben die Lebensadern zugedrückt hat. Kind aus’m Pott.
Aufgewachsen ebendort, fast eine Dekade studiert an der Ruhruniversität Bochum, als ewiger Student mit vielen lukrativen Neben¬beschäftigungen Geld und Erfahrungen gemacht, die Gold wert sind, aber dabei die Seele verkauft. Nach kurzem Intermezzo in der heimi¬schen Kinobranche und einem Zwischenspiel in Frankfurt jetzt im Bayernland.
Wohnhaft in Buch am Buchrain (Landkreis Erding), inmitten von Landwirten, Kiesgrubenbesitzern und Berufspendlern: Ein Protestant unter Katholiken, Ein Preuße unter Bayern. Ein Schwarz-Gelber unter den Roten (fußballerisch gesehen).
Mehrfach-Blogger, Schreiber, Zahlenschubser, Twitterer, Schwimmer, Ski- und Radfahrer, Men-schenbeobachter. Menschenfeind und -freund in einem, Zyniker, Spötter, Grantler.

Über die Musik
galerie3galerie4Null-sechs-null-acht: Hinter dem Namen des Akustik Duos verbirgt sich ein Zahlencode, und der ist einfach zu entschlüsseln. Denn am 06. August erblickten die beiden Bucher Ralph Kellerer und Bert Bauer das Licht der Welt. Das verbindet…
Ebenso wie der Spaß an der Musik. Also haben die beiden Gitarristen sich zusammengetan, ihre Gitarren an die Verstärker angeschlossen und hauen kräftig in die Seiten. Ihr Repertoire besteht aus rockigen, manchmal melancholischen Tönen, angelehnt an oder inspiriert von den großen Balladen der Rockmusik.
IhrZiel: Irgendwann die Fußgängerzonen von Mühldorf bis Montral, von Regensburg bis Reykjavik mit ihrer Musik zum Kochen zu bringen..galerie1

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Renate kommt nach Bayern

Renate kommt nach Bayern… das wurde auch langsam Zeit.

Im Mai finden zwei Lesungen mit Blog- und Buchgeschichten statt:

Am Mittwoch, 13.05.2015 in der Gemeindebücherei Forstern im Landkreis Erding. Renate kommt nach Bayern weiterlesen

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Berlin, Berlin… wir fahren nach Berlin

Lesung-PC

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Lob vom Grantler

20141102_102926Der Künstler, Blogger und gute Freund Alexander Broy, der auch das Cover für RENATE UND DAS DIENSTAGSARSCHLOCH gestaltet hate, weist sich in seinem neuen Blogpost nicht nur als Dürer-Adept und Holzschnitzer aus. Der grantelnde Münchner mutiert auch langsam zum Franggen und wird bestimmt irgendwann Clubberer. Und wieder einmal zeigt er sich als Misanthrop und profunder Kenner bösartiger Literatur.

Ein wunderbarer Blogeintrag über die Nürnberger Burg, Touristen und die Unmöglichkeit as eine ohne das andere zu fotograferen. Da bleibt eben nur der Holzschnitt: Hier zu lesen.